Was ist ein Barcamp?

Ein Barcamp ist eine so genannte Un-Konferenz. Im Gegensatz zu klassischen Konferenzen haben wir keine Redner und Agenda. Die Agenda des Barcamps ergibt sich durch die Teilnehmer und ihre mitgebrachten Themen an dem Tag selbst.

Dabei kommt der Session Plan zum Einsatz, in den die Teilnehmer ihre mitgebrachten oder soeben entstandene Wunschthemen eintragen können. Der Session Plan ist eingeteilt in fünf Zeit-Slots und vier Räume. So das jedem Thema ein Raum und Zeit-Slot zugeordnet wird. Der einzelne Teilnehmer kann dann selbst entscheiden, bei welchem Thema er teilnehmen möchte. Dort kann er dann sein Wissen, seine Ideen und Kontroversen mit einbringen. Das eigene Wunschthema, welches vielleicht im Vorfeld zum Barcamp in Form eines kleinen Beitrages, Präsentation oder Ähnliches vorbereitet wurde, kann dann in der jeweiligen Session vorgetragen werden. Es stehen Materialien (Flip Chart, Stifte, Moderationskarten, Beamer, etc.) zur Verfügung, um das Thema anzugehen.

Es gibt keine Dozenten oder Referenten – nur 40 leidenschaftliche Mitstreiter. Der Outcome ist vorher unklar. Garantiert ist nur, dass ein Mehrwert entsteht, in Form von Diskussionen, Wissensaustausch, Ideentrasfer, usw. Die Ergebnisse sollen medial (Fotos, Videos, Wiki, Doku, etc.) festgehalten und den Teilnehmern im Nachgang zugänglich gemacht werden, speziell für die Sessions an denen man nicht teilnehmen konnte.

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